Regatten

Der America´s Cup

Die Regatta gilt als die Hightech-Regatta. An ihr teilzunehmen ist extrem kostspielig. Die Top-Teams investieren über 100 Millionen Euro pro Saison in diese Regatta. Jedes Jahr stehen hier die neuesten Prototypen und zeigen, was sie das ganze Jahr über erarbeitet haben. An Bord der Boote sorgen keine klassischen Segler mehr für das Setzen der Segel, die Eigner rekrutieren durchtrainierte Athleten für diesen Job. Es soll nichts dem Zufall überlassen werden, trotz aller Historie und Tradition, ist es die Perfektion, die wirklich zählt und den Unterschied ausmacht. Der America´s Cup gilt damit auch immer richtungsweisend, wohin die technische Entwicklung bei den Segeljachten künftig gehen wird.

Der Austragungsort ist immer vor dem Land, das den Titel im Vorjahr gewinnen konnte. Er findet auch immer in der Nähe der Küste statt, sodass die Zuschauer vom Land aus das Spektakel auf dem Wasser mitverfolgen können. Dies gilt neben der großen Tradition als weiterer Grund für die enorme Beliebtheit des America´s Cup und spornt die Eigner zusätzlich an.

Der America´s Cup stammt nicht aus Amerika

Der Name würde diese Vermutung sicherlich zulassen, doch es sind die Engländer gewesen, die im Jahre 1851 zum allerersten Male die Regatta austrugen. Es war vor der Isle of man, wo die Jacht America des New Yorker Yacht Clubs (NYYC) den Pokal gewann. Der Cup übernahm fortan den Namen des ersten Bootes, das ihn gewann.

Im Schnitt ist eine Jacht bei dieser Regatta 25 Meter lang, 4,5 Meter breit, hat einen Tiefgang von 4,1 Meter und eine Segelfläche von 310 Quadratmetern. Damit werden Geschwindigkeiten von vierzig Knoten erreicht, was ungefähr 75 Kilometern in der Stunde entspricht. Die Crew ist auf siebzehn Personen begrenzt. Mittlerweile sind auch Katamarane zu dem Wettbewerb zulassungsfähig.

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